Wenn eine Frau eine Fehl- oder Totgeburt erleiden muss, darf sie für die Zeit der Geburt eine Hebamme hinzuziehen, sowohl in der Klinik als auch zuhause.

 

Außerdem steht einer Mutter auch nach einer Fehl- oder Totgeburt die Nachsorge durch eine Hebamme nach Wahl zu. Die Kosten für die Betreuung in den ersten zehn Tagen ab der Geburt sowie weitere sechzehn Termine bis Ende der Wochenbettzeit (8 Wochen) übernehmen die Krankenkassen.

Die Hebamme kümmert sich bei der Mutter um die Versorgung von eventuellen Geburtsverletzungen, schaut ob sich die Gebärmutter gut zurückbildet, hilft beim Abstillen und hört ihr zu, wenn sie von Trauer und Ängsten übermannt wird.