Hier findet ihr eine Liste von Definitionen für verschiedene medizinische und nicht medizinische Begriffe rund um das Themenfeld Sternenkinder.
(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie dient nicht als Beratung im Einzelfall. Für Haftungsausschluss siehe Impressum.)
Abort - siehe Fehlgeburt
Abrasio uteri - siehe Ausschabung
Abtreibung - siehe sozial induzierter Schwangerschaftsabbruch
Abstillen
Die weibliche Brust beginnt sofort mit Eintritt der Schwangerschaft mit dem Wachstum der Milchdrüsen und ist je nach Frau zu unterschiedlichen Zeitpunkten bereit für die Milchproduktion. Daher findet auch nach einer Tot- oder Fehlgeburt der Milcheinschuss ein, sodass meistens ein Abstillen notwendig ist.
Es gibt den Weg des natürlichen Abstillens mittels Salbeitee, kühlenden Umschlägen und einem gut und fest sitzenden BH. Mitunter können Salbeipastillen aus der Apotheke helfen und/oder ein homöopathisches Präperat. Hier ist es hilfreich, die betreuende Hebamme zu Rate zu ziehen. Eine weitere Möglichkeit ist die Methode mit Abstilltabletten, die verschreibungpflichtig und leider mit einer langen Liste Nebenwirkungen besetzt sind.
Bei diesem operativen Eingriff unter Vollnarkose wird der Embryo und das Schwangerschaftsgewebe nach Feststellung der Fehlgeburt mit einem löffelartigen Instrument (Küretten) durch die Scheide mit der obersten Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgetragen. Normalerweise wird diese Methode bis zur 12. Schwangerschaftswoche angewandt. Nicht in jedem Fall ist eine sofortige Ausschabung medizinisch zwingend notwendig, Ihr Arzt/ Ihre Ärztin sollte Sie über mögliche Alternativen aufklären.
Die Konzentration des Geschlechtshormons Beta-hCG im Blut oder Urin wird zur Feststellung und Kontrolle einer Schwangerschaft bestimmt. Der Wert steigt ab der Einnistung der befruchteten Eizelle an, bis er etwa ab der 4./5. Schwangerschaftswoche mittels frei verkäuflicher Schwangerschafts(früh)tests festgestellt werden kann. Der Gynäkologe/ die Gynäkologin misst den Wert im Blut und stellt danach fest, ob der Wert in der durchschnittlichen Höhe für die errechnete Schwangerschaftswoche liegt. Gibt es Zweifel oder andere Gründe für eine Kontrolle, wird nach zwei Tagen erneut der Blut-Beta-hCG-Wert ermittelt. In einer intakten Schwangerschaft verdoppelt sich der Wert ca alle zwei Tage. Steigt er nur verhalten oder sinkt sogar, ist die Schwangerschaft vermutlich nicht intakt. Ein stark erhöhter Wert spricht hingegen für das Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft.
Nach einer Fehl- oder Totgeburt wird i.d.R. auch im Verlauf der Nachsorge überprüft, ob der Beta-hCG-Wert im normalen Rahmen sinkt.
Im Gegesatz zum Windei, das sich ab einem frühen Stadium nicht weiterentwickelt, wuchern bei der Blasenmole die Chorionzotten und quellen blasig auf. Begleiterscheinungen sind ein zu weicher und für die Schwangerschaftswoche zu großer Uterus, Unterbauchschmerzen und starke Blutungen, ab der 12.Woche mit schaumig-blasigem Abgang. Der Beta-hCG-Wert im Blut ist extrem hoch und die Schwangerschaftsanzeichen verhältnismäßig hoch.
Wird eine Blasenmole festgestellt, muss die Schwangerschaft zwingend abgebrochen werden. I.d.R. wird hier medikamentös eingeleitet und anschließend eine Ausschabung vorgenommen, die nach 2-6 Wochen noch einmal wiederholt wird um sicherzugehen, dass keine Gewebereste in der Gebärmutter verblieben sind. Diese Kontrolle ist gerade hier so wichtig, weil aus einer Balsenmole oder Resten dieses Gewebes unter Umständen ein bösartiges Chorionkarzinom entarten kann.
Liegt eine teilweise (partielle) Blasenmole vor, kann die Frau die Schwangerschaft sogar austragen. Bei ca. einem Drittel dieser Schwangerschaften liegen jedoch Chromosomenstörungen beim Baby vor. Wer sichergehen möchte, kann eine Chorionzottenbiopsie oder eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Auch kommen bei solchen Schwangerschaften gehäuft Präeklampsie und Frühgeburten vor.
Curettage (Kürettage)- siehe Ausschabung
Chorionzotten
Chorionzotten sind winzige, fingerförmige Ausstülpungen der äußersten Fruchthülle des Fötus. Sie wachsen in die Gebärmutterwand ein, stellen den Kontakt zum mütterlichen Blut her und bilden so den kindlichen Anteil des Mutterkuchens (Plazenta).
Chorionzottenbiopsie
Eine Chorionzottenbiopsie (Mutterkuchenpunktion) ist eine invasive Untersuchung in der Frühschwangerschaft, bei der Gewebe aus dem Mutterkuchen (Chorionzotten) entnommen wird. Sie dient der genetischen Untersuchung, um kindliche Chromosomenanomalien (wie Trisomie 21) oder Stoffwechselstörungen frühzeitig festzustellen.
Sie wird meist zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche (SSW) durchgeführt. Unter ständiger Ultraschallkontrolle wird eine dünne Nadel durch die Bauchdecke oder ein feiner Katheter durch die Scheide eingeführt, um eine kleine Gewebeprobe zu entnehmen. Der Vorteil liegt darin, dass Ergebnisse meist sehr schnell vorliegen und dass die Methode deutlich früher angewendet werden kann als die klassische Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese). Wie bei jedem invasiven Eingriff besteht ein minimales Risiko für Blutungen, Unterleibsschmerzen oder in seltenen Fällen (ca. 0,5–1 %) für einen durch den Eingriff ausgelösten Fehlgeburtsrisiko.
Chromosomenanomalie (Chromosomen-Veränderungen)
Ein häufiger Grund für Fehlbildungen des Embryos in der Schwangerschaft bis hin zur Fehlgeburt sind Abweichungen in der Anzahl oder Struktur der menschlichen Chromosomen. Viele dieser Veränderungen und Abweichungen sind dafür verantwortlich, dass sich der Embryo nicht richtig entwickelt und schon früh in einer Fehlgeburt endet. Einzelne Veränderungen sind jedoch auch Ursache eines sogenannten Syndroms (siehe Syndrom).
Nicht alle Syndrome sind tödlich, beispielsweise können Babys mit dem Down-Syndrom (Trisomie 21, das 21. Chromosom liegt dreifach vor - die Anzahl der Chromosomen ist nun 47 statt 46) oft auch mit wenigen körperlichen und geistigen Einschränkungen geboren werden und je nach Ausprägung eine gesunde Entwicklung machen. Andere Syndrome, die mit einer Fruchtwasser-Untersuchung festgestellt werden können, haben hingegen eine schlechte Prognose. Zu Ihnen gehören unter anderem das Edwards-Syndrom (Trisomie 18) und das Pätau-Syndrom (Trisomie 13). Hierbei sind die Fehlbildungen meist so umfangreich, dass die Schwangerschaft vorzeitig endet. Entweder weil das Baby verstirbt oder weil ein medizinisch indizierter Abort herbeigeführt wird.
Entgegen der o.g. Syndrome gibt es jedoch statt der numerischen Veränderung auch viele andere Anomalien: Bei einer Deletion geht ein oder mehrere Chromosomenabschnitte verloren, bei der Duplikation sind Abschnitte doppelt vorhanden. Bei einer Translokation wird ein Abschnitt herausgetrennt und an einer anderen Stelle wieder eingefügt. Bei der Inversion bricht ein Teilstück aus dem Chromosomenstrang heraus, dreht sich um 180 Grad und wird falsch herum wieder eingebaut.
Eileiterschwangerschaft (auch Tubargravidität)
Bemerkbar macht sich die Komplikation einer Eileiterschwangerschaft meist in der 5.-7. Schwangerschaftswoche. Anzeichen können sein: einseitige Unterbauchschmerzen bzw. Krämpfe, bräunliche Schmierblutungen, plötzliche sehr starke Unterbauchschmerzen (bei Eileiterriss), Schwindel, Schwäche, Kreislaufprobleme oder Schulterschmerzen (Anzeichen für Blutungen im Bauchraum). Diese Symptome müssen sofort ärztlich abgeklärt werden.
Ursache: Manchmal nistet sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter sondern in der Schleimhaut eines Eileiters ein. Dort ist eine Entwicklung des Embryos jedoch gefährlich, da durch das Wachstum der Eileiter reißen könnte. Diese Komplikation geht mit lebensgefährlichen inneren Blutungen einher und muss daher chirurgisch beendet werden. Bei unentdeckten oder verschleppten Eileiterschwangerschaften oder bei komplizierter Lage ist oft auch der Verlust eines Eileiters die Folge.
Wenn beide Eileiter entfernt wurden, was nach wiederholten Eileiterschwangerschaften der Fall ist, bleibt nur noch der Weg der künstlichen Befruchtung zur Erfüllung des Kinderwunschs.
Embryo
Embryo wird das ungeborene Kind in den ersten Schwangerschaftswochen (ab der Einnistung bis etwa zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche) genannt. In dieser Zeit bilden sich die grundlegenden Organanlagen und die ersten Strukturen. In der dritten Woche nistet sich der Embryo ein, in der 4. Woche werden die Anfänge des zentralen Nervensystems gebildet. In der 5. Woche beginnt der Herz zu schlagen und es bilden sich Augen, Ohren und Knospen der oberen Gliedmaße (Arme). In der 7. Woche bilden sich die Finger, in der 8. Woche bilden sich die Augenlider und in der 9.Woche beginnen sich die äußeren Genitalien zu differenzieren.
Danach wird es Fötus genannt (s. Fötus).
Fetozid
Bei einem medizinisch indiziertem Schwangerschaftsabbruch in einem fortgeschrittenen Schwangerschaftsstadium wird das ungeborene Kind häufig zuerst im Mutterleib getötet (Fetozid) bevor die Geburt medikamentös eingeleitet wird.
Der Grund dafür ist, dass ab der Mitte der Schwangerschaft die Möglichkeit besteht, dass das Kind die Geburt überlebt und auch überlebensfähig ist.
Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
Man spricht von einer Fehlgeburt, wenn sich eine Schwangerschaft nicht weiterentwickelt und/oder kein Herzschlag (mehr) feststellbar ist. Oft, aber nicht immer, beginnt eine Fehlgeburt mit Blutungen oder wird bei einer Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen festgestellt. Der Begriff Fehlgeburt umfasst den frühen Abgang von Beginn der Schwangerschaft bishin zum totgeborenen Baby mit einem Geburtsgewicht von unter 500g.
Feindiagnostik - siehe auch Pränataldiagnostik
Fötus / Fetus
Ab der 9. Schwangerschaftswoche nennt man den Embry nun Fötus. Er sieht berefits menschlihcer aus und befindet sich ind er Pahse der Reifung und des Wachstums.
10. bis 13. Woche: Der Fötus wächst schnell und die Nieren beginnen, Urin zu produzieren
14. bis 17. Woche: Die äußeren Genitalien bilden sich, die Gliedmaßen bewegen sich koordiniert, die Knochen verhärten sich und die Augen beginnen, sich zu bewegen
18. bis 21. Woche: Augenbrauen und Kopfhaar werden sichtbar, Gebärmutter und Vagina des Fötus bilden sich
22. bis 26. Woche: Der Fötus nimmt an Gewicht zu, die Fingernägel sind vorhanden
27. bis 30. Woche: Die Lunge und das Gehirn sind so weit entwickelt, dass der Fötus wahrscheinlich überleben würde, wenn er zu diesem Zeitpunkt geboren und intensivmedizinisch betreut würde. Die Augenlider sind geöffnet, die Zehennägel sind sichtbar, und der Fötus legt Fettreserven an
31. bis 35. Woche: Die Pupillen reagieren auf Licht
36. bis 40. Woche: Der Fötus hat einen festen Griff und nimmt ca. 14 Gramm Fett pro Tag zu.
Der Fötus wird mit der Geburt zum Neugeborenen.
Fruchtwasserpunktion / Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)
Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) ist ein invasiver pränataler Test. Dabei werden unter ständiger Ultraschallkontrolle etwa 10–15 ml Fruchtwasser durch die Bauchdecke der Schwangeren entnommen, um kindliche Zellen auf genetische Veränderungen oder Fehlbildungen zu untersuchen.
Dieser Eingriff wird üblicherweise zwischen der 14. und der 19. Schwangerschaftswoche durchgeführt, wenn entweder ein auffälliges Ersttrimester-Screening, nachgewiesene Risiken oder ein auffälliger Ultraschall vorliegt oder das Alter der Schwangeren über 35 Jahre liegt und diese die Untersuchung wünscht.
Die Untersuchung ermöglicht eine sichere Diagnose von Chromosomenstörungen (wie dem Down-Syndrom/Trisomie 21) sowie genetischen Stoffwechselerkrankungen oder Neuralrohrdefekten.
Die eigentliche Punktion dauert in etwa 10 Minuten und wird von den meisten Schwangeren nicht schmerzhafter empfunden als eine gewöhnliche Blutentnahme.
Da es sich um einen invasiven Eingriff handelt gibt es ein Restrisiko, eine Fehlgeburt zu erleiden. Statistisch liegt dieses Risiko bei 0,3 bis 1 % der Eingriffe. Dies entspricht 1-10 Fehlgeburten auf 1000 Eingriffe.
Frühabort / Frühe Fehlgeburt
Als Frühabort oder frühe Fehlgeburt wird eine Fehlgeburt im ersten Trimester (Schwangerschaftsdrittel) bezeichnet, also bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Allgemeinhin sagt man, dass bis zur
vollendeten 12. Schwangerschaftswoche statistisch die meisten, nämlich ca. 80 % aller Fehlgeburten passieren.
Frühgeburt
Als Frühgeburt werden Babys bezeichnet, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden und deren Geburtsgewicht unter 2500g beträgt.
Auch tot geborene Babys mit einem Geburtsgewicht zwischen 500g und 2500g gelten laut Mutterschutzgesetz als Frühgeburt.
Gendefekt /Genfehler
Ein Gendefekt (Genmutation) ist eine dauerhafte Veränderung des Erbguts (DNA) in einem einzelnen Gen. Solche Mutationen führen oft zu Fehlfunktionen im Körper und verursachen Erbkrankheiten oder Stoffwechselstörungen.
Es gibt tausende bekannte genetische Erkrankungen (schätzungsweise über 8.000 seltene Erkrankungen, wovon ca. 70% genetisch sind), die durch Mutationen im Erbgut entstehen. Sie können vererbt werden oder spontan auftreten und reichen von Stoffwechselstörungen über Fehlbildungen bis hin zu Entwicklungsverzögerungen.
Häufig auftretende Gendefekte sind zum Beispiel Mukoviszidose, Down-Syndrom, Klinefelter-Syndrom oder das Angelman-Syndrom.
Gründe
Wenn es gleich zu Beginn der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt kommt, liegt der Grund meistens in einer Störung bei der Befruchtung oder Einnistung der befruchteten Eizelle. Im genetischen Bauplan des Embryos ist etwas schiefgegangen, daher kommt es zum Abgang oder Schwangerschaftsstillstand. Oftmals ist ein Fehler in der Chromosomenzahl der Grund für eine Fehlgeburt. Auch ist die Schwangerschaft ab ca. dem dritten Schwangerschaftsmonat relativ anfällig für Störungen, da die Plazenta von da an die Versorgung mit wichtigen Hormonen übernimmt, die zuvor von den Eierstöcken produziert wurden.
Andere Ursachen für Fehlgeburten können auch eine Schwäche des Muttermundes (Zervixi-Insuffizienz) sein, Infektionen, Schadstoffe und Genussgifte (Alkohol oder andere Drogen), Hormonstörungen oder Abwehrreaktionen durch Antikörper. Sehr selten können auch Stoffwechselerkrankungen der Mutter, z.B.ein unbehandelter Diabetes mellitus, zu einer Fehlgeburt führen.
Seelische Belastungen können ebenfalls eine Fehlgeburt auslösen. Übermäßiger Stress kann u.U. das Immunsystem schwächen und Infektionen die Türen öffnen, die die Schwangerschaft gefährden.
Die Gründe für eine Totgeburt können z.B. eine Unterversorgung des Babys sein, wenn z.B. die Plazenta eine Störung hatte, verkalkt war oder sich vorzeitig gelöst hat. Manchmal hatte die Nabelschnur einen Knoten, eine (mehrfache) Umschlingung oder einen Vorfall. Infektionen, die über den Gebärmutterhals aufsteigen, Stöße und Gewalteinwirkungen von außen (z.B. durch einen Unfall oder körperliche Gewalt) aber auch Fehlbildungen des Babys (wie Chromosomenanomalien wie Trisomie 13 oder 18) und plötzliche Erkrankung der Mutter selbst, durch das HELLP-Syndrom oder Diabetes oder Gestose können zum Tod des Ungeboren geführt haben.
hCG - siehe Beta-hCG
Hebamme / Geburtshelfer / Begleitung durch Hebamme oder Geburtshelfer / Nachsorge durch Hebamme oder Geburtshelfer
Die Begleitung durch Hebamme oder Geburtshelfer darf bis zu 8 Stunden vor und bis zu 3 Stunden nach einer Geburt stattfinden.
Nachsorge durch eine Hebamme / einen Geburtshelfer nach Wahl steht Müttern auch nach einer Fehl- oder Totgeburt zu, unabhängig von der Schwangerschaftswoche oder Geburtsgewicht. In häuslicher Geborgenheit versorgt die Hebamme / der Geburtshelfer eventuelle Geburtsverletzungen, überwacht die Rückbildung und ist vor allem für Fragen, Ängste und auch die Trauer eine wichtige Person. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen hierfür die Kosten.
Auch ein Rückbildungskurs ist nach einer stillen Geburt / Totgeburt Euer gutes Recht.
Kleine Geburt
Geschieht der Verlust eines Embryos bzw. Fötus ohne chirurgischen Eingriff, also wird durch Wehentätigkeit und Blutungen ausgestoßen, so spricht man von einer "kleinen Geburt". Diese kann vom Körper selbst ausgelöst worden sein oder durch Medikamentengabe angestoßen werden.
Manchmal sprechen Ärzte jedoch auch bei einer Ausschabung von einer "kleinen Geburt".
Kürettage - siehe Ausschabung
Lebendgeburt
ein Baby gilt - unabhängig vom Geburtsgewicht - als Lebendgeburt, wenn unmittelbar nach der Geburt mindestens eines der folgenden Lebenszeichen vorhanden ist:
Leibesfrucht
Der Begriff umschreibt das frühe Stadium eines Ungeborenen und ist als anderes Wort für Embryo auch im Bestattungsgesetz vertreten.
Medizinisch indizierter Abort / Abbruch
Unter einem medizinisch indizierten Abbruch versteht man eine gezielt medikamentös herbeigeführte vorzeitige Geburt aufgrund von schwerwiegenden Gefahren für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter.
Ein medizinisch indizierter Abbruch kann zum Beispiel zur Anwendung kommen, wenn im Verlauf der Schwangerschaft festgestellt wird, dass das Baby gesundheitlich schwer geschädigt oder nicht lebensfähig ist.
Für die medizinische Indikation gibt es gesetzliche Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, damit ein Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Schwangerschaftswoche zulässig ist.
Genauere Informationen zum medizinisch indiziertem Schwangerschaftsabbruch finden Sie hier.
Missed Abortion / Missed Abort / MA
Wenn die Entwicklung des Embryos nicht fortschreitet oder z.B. kein Herzschlag mehr feststellbar ist, jedoch von allein keine Blutungen einsetzen, spricht man von einer Missed Abort(ion). Es fehlen alle äußerlichen Hinweise darauf, weshalb man sie auch verhaltene Fehlgeburt nennt. Die Diagnose wird gestellt nach fehlendem Herzschlag und Kindsbewegung im Utraschall und sinkendem Beta-HCG-Spiegel im Blut.
Nackenfaltenmessung / Nackentransparenz-Messung
Die Nackenfaltenmessung ist eine Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft zur Abschätzung des Risikos für genetische Abweichungen (z. B. Trisomie 21) und Fehlbildungen. Sie ist Teil des sogenannten Erst-Trimester-Screenings und wird meistens mit einer mütterlichen Blutuntersuchung kombiniert.
Die Messung erfolgt zwischen der 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswoche (SSW). In dieser Zeitspanne ist der Fötus am besten beurteilbar. Per hochauflösendem Ultraschall wird die Flüssigkeitsansammlung im Nacken des Babys gemessen. Eine Nackenfalte von 1,0 bis 2,5 Millimeter gilt als unauffällig. Ab 3 Millimetern gilt sie als verdickt, was jedoch keine Diagnose ist, sondern lediglich auf ein erhöhtes Risiko für Chromosomenstörungen oder Herzfehler hinweist.
Aussagekraft: Die Nackenfaltenmessung liefert keine sichere Diagnose, sondern eine Wahrscheinlichkeitsberechnung. Ergänzend wird das mütterliche Alter sowie zwei Blutwerte (ß-HCG und PAPP-A) einbezogen. Die Erkennungsrate für Trisomie 21 liegt bei der kombinierten Messung bei etwa 85 % bis 90 %.Kosten: Die Untersuchung ist keine Kassenleistung und muss als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst bezahlt werden. Die Kosten belaufen sich in der Regel auf ca. 70 bis 200 Euro.
Obduktion
Bei der Obduktion (Autopsie) eines Fötus oder Babys handelt es sich um eine medizinische Untersuchung nach einer Fehl- oder Totgeburt. Sie dient dazu, die genaue Todesursache zu klären, genetische Ursachen zu ermitteln und das Wiederholungsrisiko für zukünftige Schwangerschaften einzuschätzen.
Ablauf und Umfang
Vollständige Untersuchung: Eine eingehende äußere und innere Untersuchung (Fetopsie), bei der Organe entnommen und mikroskopisch oder genetisch analysiert werden. Der Körper wird danach sorgfältig verschlossen.
Eingeschränkte Untersuchung: Alternativ können Eltern einer nur äußeren Untersuchung, Ultraschall-, Röntgenbildern oder der Entnahme kleiner Gewebeproben zustimmen.
Plazenta: Die Plazenta wird in der Regel routinemäßig mituntersucht.
Rechtliches
Zustimmung: Eine innere Obduktion darf grundsätzlich nur mit ausdrücklichem, schriftlichem Einverständnis der Eltern erfolgen. Eine Ausnahme bildet die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion (z.B. bei Verdacht auf ärztliche Behandlungsfehler).
Nach der Obduktion wird das Kind im Auftrag der Eltern beigesetzt.
Palliative Geburt
Eine palliative Geburt ist die Entscheidung, eine Schwangerschaft mit einer lebensverkürzenden Diagnose des Kindes auszutragen. Im Fokus steht nicht die Lebensverlängerung durch Intensivmedizin, sondern Schmerzfreiheit und das gemeinsame, würdevolle Kennenlernen und Abschiednehmen. Meist ist die zu erwartende Lebensdauer des Kindes sehr gering. Die Familien können sich hierzu ausführlich psychologisch beraten lassen und nach Ihrer Entscheidung von erfahrenen Palliativteams (Z.B. an der Charité Berlin) begleiten lassen. Mitunter gibt es aber auch Hebammen oder Doulas, die diese wertvolle Aufgabe übernehmen.
Pathologie
Im Hinblick auf Schwangerschaft, Geburt und Kindesverlust hat die Pathologie dann eine Bedeutung, wenn es um die Ergründung des Versterbens des Fötus geht. In der Pathologie, die mehr als ein Labor ist, werden entweder der Fötus selbst oder Nabelschnur und Plazenta bzw. anderes vorhandenes Schwangerschaftsgut untersucht. Die vielfältigen Untersuchungen können belegen, wenn Gerinnungsstörungen, Chromosomenanomalien oder Tumore der Grund für den Verlust waren. Es werden feingewebliche (histologische) Untersuchungen, genetische Diagnostik und Obduktion unterschieden.
Plazenta / Mutterkuchen
Die Plazenta bildet sich in der Frühschwangerschaft aus embryonalen Zellen und verbindet Mutter und Kind über Blutgefäße in der Nabelschnur. Die Plazenta ist ein eigenes Organ, das das Ungeborene während der Schwangerschaft mit Sauerstoff und Nährstoffen der Mutter versorgt und das auch Abfallstoffe des Ungeborenen aufnimmt. Bei der Geburt wird nach dem Baby auch die Eihaut und die Plazenta geboren (auch Nachgeburt genannt). In seltenen Fällen kann die Lage der Plazenta auch die Geburt behindern (Plazenta Praevia). Hierbei liegt die Plazenta teilweise oder ganz auf dem Muttermund, weshalb dann ein Kaiserschnitt gemacht werden muss.
Präeklampsie / Schwangerschaftsvergiftung
Die Präeklampsie ist eine Erkrankung während der Schwangerschaft, die mit Bluthochdruck einhergeht und die Schwangerschaft und auch Stillzeit verkomplizieren kann. Manchmal trifft sie erst 14 Tage nach der Entbindung auf.
Wichtige Anzeichen sind: erhöhter Blutdruck, Eiweiß im Urin und Wassereinlagerungen (Ödeme) bei der Mutter, Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen wie Augenflimmern sowie Übelkeit
und Erbrechen. Der Arzt kann gesteigerte Reflexe feststellen.
Zudem kommt es in 20 % der Fälle zu einer Erhöhung der Leberwerte.
Bei Feststellung einer Präeklampsie wird die Schwangerschaft meist durch einen Kaiserschnitt beendet, um Mutter und Kind zu retten.
Pränataldiagnostik
Die Pränataldiagnostik umfasst verschiedene medizinische Untersuchungen vor der Geburt, um die Entwicklung des Fötus zu überwachen und gezielt nach Hinweisen auf Fehlbildungen oder genetische Abweichungen zu suchen. Die wichtigsten Methoden sind:
Ultraschalluntersuchungen: Der Standard in der Schwangerschaft. Dazu gehören die Nackentransparenzmessung und der erweiterte Organultraschall (Feindiagnostik), bei dem detailliert
Knochen, Gehirn, Herz und innere Organe beurteilt werden.
Nicht-invasiver Pränataltest (NIPT): Eine Blutuntersuchung bei der Mutter, bei der freie kindliche DNA im mütterlichen Blut analysiert wird. Dient vor allem der Abschätzung des Risikos
für Chromosomenstörungen (wie Trisomie 21, 13 und 18).
Ersttrimester-Screening (ETS): Eine Kombination aus Ultraschall (Nackenfaltenmessung) und einer mütterlichen Blutuntersuchung (meist zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche), um
Fehlbildungen oder ein erhöhtes genetisches Risiko zu ermitteln.
Diagnostische Eingriffe: Eingriffe wie die Fruchtwasseruntersuchung (siehe auch oben, oder auch Amniozentese) oder die Mutterkuchenpunktion (Chorionzottenbiopsie siehe oben). Sie werden
meist nur bei auffälligen Befunden durchgeführt, da sie ein kleines Fehlgeburtsrisiko bergen. Sie liefern dafür aber eine exakte genetische Diagnose.
Trotz aller vorher genannten Untersuchungen gibt es keine 100%ige Garantie auf Ausschluss jeglicher (Erb-) Krankheiten.
Regebogenbaby / Regenbogenkind / Folgewunder
Viele Eltern nennen das Baby, mit dem sie nach einem Kindesverlust schwanger werden Regenbogenbaby, Regenbogenkind oder Folgewunder. Regenbogen aus dem Grund, weil der Sonnenschein nach einem Regenguss ebenfalls einen Regenbogen hinterlässt. Eine erneute Schwangerschaft kann das verlorene Kind niemals ersetzen, die Lücke, die es hinterlassen hat, niemals schließen. Dennoch kann ein weiteres, gesundes, lebendes Kind ein wenig Sonne und Glück in das Leben der Eltern/ der Familie zurückbringen. Ob der Wunsch nach einem Regenbogenkind besteht, ist bei jedem Paar (manchmal auch bei den verschiedenen Partnern) unterschiedlich. Manchen geht es gut mit einer baldigen weiteren Schwangerschaft, andere lassen sich viel Zeit damit oder möchten es gar nicht wieder versuchen. Jeder Weg ist richtig.
Schmetterlingskind - siehe
Sternenkind
Schwangerschaftsvergiftung -siehe Präeklampsie
Schwangerschaftskonfliktberatung / Schwangerenkonfliktsberatung
Wenn man nicht weiß, wie es weitergehen soll, nachdem man von seiner Schwangerschaft erfahren hat, gibt es eine unabhängige Beratung, die einem hilft, die Gedanken wieder zu ordnen und die einem entweder den Zugang zu Hilfen ermöglicht, wenn man sich für das Kind entscheidet oder auch zu einem Abbruch tendiert. Hier gibt es viele Informationen dazu und in unserem Landkreis findet man z.B. beim Diakonischen Werk oder beim Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Sozial indizierter Schwangerschaftsabbruch
Wer ungewollt schwanger wird und aus existenzbedrohenden Gründen die Schwangerschaft nicht weiterführen kann, wird sich eventuell Gedanken über einen Schwangerschaftsabbruch siehe oben (nach § 218 StGb) machen. Die meisten Betroffenen erklären, dass die eigene Lebenssituatuion durch die Geburt eines Kindes enorm erschwert würde. In einer solchen Situation muss die Schwangere eine Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch nehmen.
Beratungsregelung (bis zur 14. SSW): Der Abbruch ist straffrei, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis (bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche ab der letzten Periode) erfolgt, Sie zuvor eine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch genommen haben und zwischen Beratung und Eingriff mindestens drei Tage liegen. Ein medikamentöser Abbruch ist nur bis zum Ende der 9 Schwangerschaftswoche möglich.
Sternenkind
Als Sternenkind bezeichnet man Babys, die es nicht ins Leben geschafft haben. Wir meinen damit (auch frühe) Fehlgeborene, Totgeborene und Babys die bei oder nach der Geburt verstorben sind.
Sternenkinderplätze oder -felder
Auf einigen Friedhöfen gibt es eigens für Sternenkinder angelegte Felder oder Plätze. Hier können Sternenkinder auch jenseits der Bestattungspflicht, unter 500g Geburtsgewicht beigesetzt werden.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es welche in Gartow (Sternenkinderbaum im Ruheforst), auf den Friedhöfen Lüchow und Wustrow (Wendland). Angrenzend gibt es in Sachsen-Anhalt die Sternenkinderwiese auf dem Friedhof in Salzwedel.
Hier gibt es weitere Sternenkinderfelder in der Region.
Spätabort / späte Fehlgeburt
Ein Spätabort ist eine Fehlgeburt zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche mit einem Baby unter 500g Geburtsgewicht.
Totgeburt
Wird ein Baby nach der 24. Schwangerschaftswoche und oder mit einem Gewicht von mindestens 500 Gramm tot geboren, nennt man es nicht mehr Fehlgeburt sondern Totgeburt.
Trauer
Trauer ist eine natürliche, tiefgreifende Reaktion auf einen schmerzhaften Verlust (z.B. durch Tod, Trennung). Sie ist keine Krankheit, sondern ein individueller Weg, den Verlust zu verarbeiten. Es gibt keine feste Checkliste oder einen starren Zeitplan, jeder Mensch trauert anders. Jeder Mensch empfindet den Verlust und das Gefühl der Trauer anders.
Es gibt verschiedene Phasen der Trauer, die jedoch keiner Reihenfolge oder Zeitplan folgen. Sie können alle auftreten oder auch nur partiell. Manche werden übersprungen und treten dann später wieder auf.
Trauerphasen:
Verleugnung / Nicht-Wahrhaben-Wollen: Schock und Betäubung. Der Verlust wird zunächst nicht realisiert – ein Schutzmechanismus der Psyche.
Wut / Zorn: Natürliche Reaktion auf den Verlust. Die Wut richtet sich oft gegen das Schicksal, sich selbst, andere oder den Verstorbenen.
Verhandeln: Der Versuch, das Unabänderliche doch noch irgendwie abzuwenden oder zu kontrollieren.Depression: Tiefe Traurigkeit und Verzweiflung, da die Endgültigkeit des Verlustes nun begriffen wird.
Akzeptanz / Annahme: Der Verlust wird in das eigene Leben integriert. Dies bedeutet nicht Vergessen, sondern einen Weg zu finden, weiterzuleben.
Trauerbewältigung ist so individuell wie die Trauer und wir Menschen selbst. Wichtig ist, dass jeder Mensch für sich einen Weg findet und sich die benötigte Zeit nimmt.
Gut ist es, die Gefühle zuzulassen: Weinen, Wut und auch Momente der Freude schließen sich nicht aus. Unterdrückung verlängert oft das Leiden
Vielen hilft es, Rituale zu schaffen: Zeiten zum Trauern (zu einer bestimmten Zeit am Tag) oder kleine Handlungen wie das Aufstellen einer Kerze oder das Schreiben von Briefen geben der Trauer einen Rahmen.
Den meisten hilft es, zu reden oder aufzuschreiben: Der Austausch mit vertrauten Personen oder das Führen eines Tagebuchs hilft, die Gedanken zu sortieren und zu verarbeiten. Auch der Rahmen einer Selbsthilfegruppe kann hier als hilfreich gesehen werden.
Nicht zu verachten ist es, Körper und Geist zu pflegen: Trauer geht häufig mit körperlichen Symptomen wie Erschöpfung oder Schlafstörungen einher. Ausreichend Schlaf, leichte Bewegung und Entspannungstechniken können das Nervensystem stabilisieren.
Ungeborenes
Als ungeborenes Kind (rechtlicher Begriff: Nasciturus) wird der heranwachsende Organismus im Mutterleib bezeichnet. Er entwickelt sich in der Frühphase als Embryo (bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche) und ab dem dritten Monat als Fötus. Das Baby wächst heran, nimmt Geräusche wahr und wird über die Plazenta und Nabelschnur versorgt.
Vaginose (Vaginale Infektion)
Eine bakterielle Vaginose (BV) ist eine häufige Störung der Scheidenflora, bei der das natürliche Gleichgewicht der Vaginalbakterien gestört ist. Anstatt der schützenden Laktobazillen (Milchsäurebakterien) vermehren sich andere Bakterien. Sie ist keine klassische Geschlechtskrankheit, kann aber durch bestimmte Faktoren begünstigt werden. Außerdem ist sie oft ein unentdeckter Faktor, der in der Schwangerschaft zu Komplikationen bis zur Fehlgeburt oder Auslösen vorzeitiger Wehen und somit zur Frühgeburt führen kann.
Die Symptome reichen über veränderten Ausfluss, Juckreiz, Brennen, Rötungen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Die genauen Symptome variieren je nach Erreger. Bei einem Verdacht sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Auslöser können sein: Bakterien, Scheidenpilz oder Parasiten. Somit sind die Behandlungsmöglichkeiten auch ysehr unterschiedlich.
In der Schwangerschaft bergen Schwimmbäder, vor allem sehr warme Bäder wie Whirlpools und warme Thermalbäder aber auch Sauna und Dampfsauna besondere Risiken und begünstigen eine Vaginose.
Weitertragen
Als "Weitertragen" bezeichnet man die bewusste Entscheidung zum Austragen eines ungeborenen Kindes, das bei pränatalen (vorgeburtlichen) Untersuchungen mit einer Krankheit diagnostiziert wurde und dadurch entweder ein Leben lang beeinträchtigt sein wird oder schon vor, während oder kurz nach der Geburt sterben wird.
Windei (auch Windmole oder Abortivei)
Als Windei wird eine Fruchtanlage bezeichnet, die sich früh schon nicht weiterentwickelt. Die Fruchthöhle ist auf dem Ultraschall sichtbar, enthält jedoch keinen Dottersack und keinen Embryo. Das Windei zählt zu den frühen Fehlgeburten. Das Wiederholungrisiko nach einem Windei ist nur gering.
